Veröffentlichungen

In zahlreichen Aufsätzen, Buchkapiteln und Büchern setze ich mich mit dem Themenbereich Medien und Religion aus eine interdisziplinären Perspektive auseinander. Der thematische Schwerpunkt liegt auf Film und Religion, Migration, Bestattungskultur, Ethik und Dokumentarfilm, Religion in Reality Shows und Zuschauerforschungen.
Siehe auch 
https://orcid.org/0000-0002-2152-9128
https://www.researchgate.net/profile/Marie-Therese-Maeder

Mormon Lifestyles
Communicating Religion and Ethics in Documentary Media

Dokumentarische Medien die öffentliche Wahrnehmung von Religion grundlegend beeinflussen. Denn religiöse Zugehörigkeit wird im medialen Feld zum Ausdruck eines bestimmten Lifestyles. Das Buch erklärt mit Blick auf das global verbreitete Mormonentum, wie dokumentarische Medien – auch innerhalb des digitalen und ethischen Raums – Religion mit spezifschen Mitteln und zu unterschiedlichen Zwecken thematisieren und verändern.
https://www.nomos-shop.de/nomos/titel/mormon-lifestyles-id-98721/

Highgate Cemetery
Image Practices in Past and Present

Eingebettet in einer viktorianischen Gartenanlage regt der berühmte Highgate Friedhof in London seit über “à Jahren die Imagination der Menschen an. Begleitet von einer Ein- führung in die Geschichte und Bedeutung des Friedhofs betrachten unterschiedliche Autorinnen und Autoren die mit diesem Ort verbundenen Praktiken und gesellschaftlich-religiösen Vorstellungen.
https://www.nomos-shop.de/nomos/titel/highgate-cemetery-id-86858/

Sichtbare Religion
Eine Einführung in die Religionswissenschaft

Dieses Buch bietet eine Einführung in die Religionswissenschaft aus kommunikationstheoretischer Perspektive mit besonderer Berücksichtigung visueller Medien und ihrer Rolle in der Gestaltung und Tradierung von religiösen Symbolsystemen. Das Buch verbindet forschungsgeschichtliche Positionen mit wesentlichen Theorien und methodischen Zugängen zur Erforschung der Wechselwirkung von Religion und (audio-)visuellen Medien in Geschichte und Gegenwart. Der Überblick über die Religionswissenschaft und ihre möglichen Leistungen im Umgang mit Visualität wird mit Bespielen aus der europäischen Religionsgeschichte und Gegenwart vertieft.
https://www-degruyter-com.ezproxy.uzh.ch/document/doi/10.1515/9783110536706/html

„WHO, BEING LOVED, IS POOR?“ MATERIAL AND MEDIA DIMENSIONS OF WEDDINGS

Der Special Issue beschäftigt sich mit der medialen und religiösen Inszenierung von Hochzeiten: Im kulturellen Westen haben „wir“ ein Verständnis vom Hochzeitsereignis, das aus Romanen, Bildern und Filmen stammt. Wir wollen die Braut in Weiß sehen, weil Bräute im Fernsehen und in Filmen Weiß tragen. Wir machen uns die Inszenierung des Hochzeitsrituals zu eigen und haben eine Vorstellung davon, wie ein „echtes“ oder „gutes“ Hochzeitsritual (beides sind normative Kategorien) aussehen könnte, und zwar aufgrund von öffentlich gefeierten, aber auch aufgrund von fiktiven Hochzeiten, wie sie in Filmen und im Internet präsentiert werden.
https://jrfm.eu/index.php/ojs_jrfm/issue/view/7

Leid-Bilder
Die Passionsgeschichte in der Kultur

Als zentrale Narration der Evangelien löst(e) die Passionsgeschichte nicht nur inner-, sondern in vielfältiger und bemerkenswerter Weise auch außerhalb der kirchlichen Traditionen unterschiedliche Rezeptionen und Reaktionen aus. Das Spektrum reicht von der Malerei bis zu den Passionsspielen, von den Karfreitag-Prozessionen bis zu Bachs Werken, von Lesungen in den Kirchen bis zum sozialkritischen Kino. Gerade in der Wechselwirkung zwischen Film und Religion, die die Filmgeschichte von Beginn an prägt, übernimmt die Passion eine zentrale Rolle. Die Palette reicht vom Drama über die Komödie bis zum Musical. Historisch wird ein Bogen vom Stummfilm zu den opulenten historisierenden Werken bis hin zum experimentellen Autorenkino gespannt. In einer interdisziplinären Perspektive und mit Blick auf einzelne Filme widmen sich die Beiträge der kulturellen Bedeutung der Passionsfilme.
https://www.schueren-verlag.de/programm/titel/565-leid-bilder.html

Thinking Methods in Media and Religion

Das Forschungsfeld von Medien und Religion zeichnet sich durch eine Vielzahl von Ansätzen aus. Die Wahl der Methode hängt von den Quellen, deren kulturellen Kontexten und den Fragestellungen ab. In dieser Ausgabe des Journal for Religion, Film and Media (JRFM) werden methodische Verfahren vorgestellt, mit denen drei ausgewählte Kommunikationsmodelle beleuchtet werden: Im ersten Teil wird ein Modell betrachtet, das Kommunikation als eine Überschneidung von unterschiedlichen Medienräumen definiert; im zweiten Teil wird eine Gender-Linse verwendet; im letzten Teil wird die Interaktion zwischen Medien und Religion im Kontext verschiedener zeitgenössischer Kunstproduktionen analysiert.
https://jrfm.eu/index.php/ojs_jrfm/issue/view/1

Die Reise als Suche nach Orientierung
Eine Annäherung an das Verhältnis zwischen Film und Religion

Anhand des Reisemotivs im zeitgenössischen Arthausfilm wird das Verhältnis zwischen Film und Religion ausgearbeitet. Die Protagonist:innen erleben auf ihrer Reise oftmals existenzielle Orientierungs- und Transformationsprozesse, bei denen Religion und religiöse Verweise eine zentrale Rolle spielen.
https://www.schueren-verlag.de/programm/titel/332-die-reise-als-suche-nach-orientierung.html